Adventskalender, mal anders

Alle Jahre wieder das gleiche Problem: Die Kinder wollen unbedingt einen Adventskalender. Schließlich geht es nicht an, dass man in der Schule morgens nicht mitreden kann, wenn alle berichten, was daheim in den Tütchen drin war.

Aus Elternsicht ist „Adventskalender“ gleichbedeutend mit zwei Dingen: Dilemma und Aufwand.

„Dilemma“, weil sich jedes Jahr die gleiche Frage stellt: Welchen Typ Kalender nehmen?

Den Schoko-Kalender (ungesund, und in der Weihnachtszeit gibt es sowieso schon so viel Süßes)?

Einen vorgefertigten Playmobil-, Lego-, Schleich-, … Kalender (superteuer, der Inhalt ist meist enttäuschend, und außerdem sollte es an Weihnachten ja eigentlich grade nicht um immer noch mehr Konsum gehen)?

Oder einen selbst Gemachten und selbst Befüllten?

Letztere Variante bietet sich aus diversen Gründen an (Inhalt passt zum Kind, muss nicht so kommerziell sein, Süßes kann dosiert werden, …). Andererseits ist ein selbst befüllter Kalender auch nicht wirklich billig. Und außerdem kommen wir hier gleich zum…

„Aufwand“! Einen Kalender selbst zu machen ist Aufwand. Wenn du Ende November jemanden mit gehetztem Blick im Supermarkt, Schreibwarenladen, Spielwarenladen oder der Drogerie umherhetzen siehst, der (oder meist: die) viele kleine Dinge in ihr Körbchen packt und dabei unablässig Zahlen murmelt („Jetzt fehlen nur noch 7 Sache für Nina, und 9 für Niclas“), dann ist das ganz sicher eine Adventskalender-befüllende Mutter.

Wer schon mal versucht hat, 24 kindertaugliche „Kleinigkeiten“ aufzutreiben, die nicht zu teuer sind, der kann diesen Aufwand ermessen.

Die Alternative ist ein selbstgemachter mehr oder weniger konsumfreier Kalender, in dem sich z.B. jeden Tag eine Unternehmung findet (Ausflug, Weihnachtsmarktbesuch, Plätzchen backen, …). Das ist in der Theorie toll – in der Praxis ist das in der Adventszeit fast nicht realisierbar, weil wegen all der Weihnachtsfeiern und anderen Adventstermine nie genügend Zeit dafür bleibt.

Kurz: Von Kindern heißgeliebt, ist der Adventskalender aus meiner Elternsicht eine echte Last.

Andererseits sollen die lieben Kleinen natürlich auch nicht als einzige in der Schule ohne Adventskalender dastehen, das wäre ja auch grausam… 😉

Im letzten Jahr haben wir dann eine, wie ich finde, sehr gute Lösung gefunden. Auch sie war mit ein wenig Aufwand verbunden, aber insgesamt fand ich den noch vertretbar. Sie kostete nicht die Welt. Es ging nicht um Konsum oder darum, morgens schnellstmöglich vor der Schule noch ein Päckchen aufzureißen. Sie hat uns als Eltern erlaubt, auch mal flexibel auf eine Situation zu reagieren. Und es steckte jede Menge Liebe drin, die von den Kindern auch so wahrgenommen wurde.

(Denn oft macht man sich als Eltern ja eine ganze Menge Mühe mit etwas, und dann weiß es die undankbare Brut gar nicht zu schätzen. Eigentlich echt empörend, oder? 😉 )

Du brauchst:

  • eine Kladde, ein hübsches Heft, Block, … Irgendetwas, in das du schreiben oder kleben kannst, und das mindestens 24 Seiten oder Doppelseiten hat. Der Preis spielt keine Rolle – es gibt auch günstige hübsche Heftchen
  • einen oder mehrere hübsche Stifte (z.B. einen Goldstift für die Überschriften und einen Kuli oder Faserschreiber für alles andere)
  • wenn gewünscht einen Bogen mit weihnachtlichen Aufklebern

Das war’s eigentlich schon. Eine Möglichkeit, Dinge auszudrucken oder zu kopieren, ist hilfreich, aber es geht auch ohne.

Am Vorabend des 1. Dezember schreibst du deinem Kind auf die erste Seite ein Titelblatt. Oder einen „Adventsgruß“. Oder einen netten Spruch. Oder du erklärst, dass es jetzt jeden Tag eine neue Seite in diesem Adventskalender finden wird.

Dann schreibst du auf die nächste Seite das Datum des kommenden Tages als Überschrift (also „1. Dezember“ oder auch nur „1.“ oder „Der Erste“ oder wie auch immer).

Auf den Rest der Seite kommt irgendetwas Spannendes, Anregendes, Inspirierendes, Ermutigendes, Lustiges, …

Das kann ein Witz oder Gedicht sein, ein Cartoon oder Comic Strip. Ein Zitat. Ein Kochrezept oder Liedtext (Bonuspunkte, wenn du auch das zugehörige Lied auf CD oder als mp3-Datei für diesen Tag organisierst). Einfach ein paar persönliche Zeilen von dir. Ein Knobelrätsel oder eine ganz kurze Geschichte. Eine Zeichnung. Etwas, was ihr an diesem Tag gemeinsam unternehmen werdet.

Was auch immer deinem Kind Freude machen wird, es stärkt oder inspiriert hat in diesem Kalender Platz. Es kann auch einfach ein ganz herzlicher Gruß von dir sein.

Danach kannst du die Seite für den nächsten Tag verzieren, wie du möchtest. Mit den Aufklebern, mit selbst Gemaltem, mit Ausgedrucktem, … Zum Schluss kommt der Adventskalender auf den Platz deines Kindes am Frühstückstisch.

An den nächsten Abenden machst du genauso weiter: Einfach immer jeweils die Seite für den nächsten Tag vorbereiten und Kalender wieder auf den Tisch legen.

Der Vorteil ist, dass du jederzeit auf aktuelle Ereignisse reagieren kannst. Dein Kind hatte z.B. einen schlechten Tag in der Schule? Vielleicht findest du ja einen passenden Witz, mit dem es wieder darüber lachen kann.

Außerdem muss es nicht viel kosten, und vor allem geht es nicht darum, nur noch mehr Geschenke auszupacken. Sondern dein Kind erhält 24 Tage lang jeden Tag einen kleinen Beweis dafür, dass es für Mama und Papa wichtig ist. Ist das nicht eine schöne Art, den Advent zu begehen?

Und was für einen Adventskalender werdet ihr dieses Jahr haben? Oder verzichtet ihr ganz?

Regine ist nicht nur die Mutter zweier wundervoller, kreativer, wissbegieriger und unternehmungslustiger Kinder, sondern auch Schreiberin, Querdenkerin, Ratgeberin und Forscherin. Sie interessiert sich (unter anderem) für gesundes Leben, Persönlichkeitsentwicklung, Naturgärten und Kognitionswissenschaft. Mehr von Regine lesen kannst du auf ihrer Webseite Weg der Offenen Türen.

Irgendjemand hält es immer für falsch

Gestern habe ich einen wunderbaren Artikel bei Stadtmama.at gelesen: Es ging darum, als Mutter (oder: als Eltern) deinen eigenen Weg zu finden und dich nicht von anderen verunsichern zu lassen.

Ich finde, dass Judith in ihrem Beitrag völlig recht hat: Es gilt, deinen und meinen eigenen Weg zu finden, idealerweise noch zusammen mit den anderen Erziehungsberechtigten, z.B. dem anderen Elternteil.

Schließlich hoffst du ja auch, dass deine Kinder ihren eigenen Weg finden und ihre eigene Persönlichkeit entfalten können, oder? Dann willst du das sicher auch in deiner Erziehung vorleben, denn Handlungen lehren ja immer viel mehr als Worte…

Leider ist das aber nicht immer so einfach. Die Buchhandlungen quillen über von Erziehungsratgebern. Das Internet auch. Selbst die Wochenendbeilage der lokalen Tageszeitung druckt Erziehungsratschläge. Und natürlich haben alle um dich herum immer auch eine Meinung zu deinem Erziehungsstil: Freunde, Großeltern, andere Verwandte und Paten. Die Eltern der Freunde deiner Kinder. Die Eltern irgendwelcher Klassenkameraden, mit denen du gar nichts zu tun hast. Und wildfremde Menschen in der Straßenbahn, die du noch nie gesehen hast.

Sich davon frei zu machen und so zu handeln, wie es nach deinem Gefühl für deine Kinder und für dich am Besten ist, das ist gar nicht so einfach.

Ein Gedanke hat mir dabei sehr geholfen. Ich möchte ihn deshalb hier mit dir teilen – vielleicht tut er dir ja auch gelegentlich gut, wenn du mal wieder an dir selbst und deiner Erziehung zweifelst…

Dieser Gedanke ist ganz einfach:

Egal was ich in der Erziehung meiner Kinder tue… irgendjemand ist immer nicht damit zufrieden. Irgendjemand weiß es immer besser. Und irgendjemand hält es immer für falsch.

So gesehen ist es also ziemlich egal, WAS genau ich tue, und wie ich erziehe (oder wie ich nicht erziehe). Denn allen kann ich es sowieso nicht recht machen.

Regine ist nicht nur die Mutter zweier wundervoller, kreativer, wissbegieriger und unternehmungslustiger Kinder, sondern auch Schreiberin, Querdenkerin, Ratgeberin und Forscherin. Sie interessiert sich (unter anderem) für gesundes Leben, Persönlichkeitsentwicklung, Naturgärten und Kognitionswissenschaft. Mehr von Regine lesen kannst du auf ihrer Webseite Weg der Offenen Türen.

Glückliche und erfolgreiche Kinder?

Glückliche und erfolgreiche Kinder großziehen, das wollen wir wahrscheinlich alle. Wie genau das gehen kann, ist aber schon nicht mehr ganz so klar…

Ich denke auch, dass der „richtige Weg“ in der Erziehung unserer Kinder nicht für immer gleich bleibt, sondern sich im Lauf der Zeit verändert. Unsere Kinder erleben täglich Neues und verändern sich. Wir selbst verändern uns, und das Umfeld unserer Kinder natürlich auch.

Schon deshalb ist es wichtig, immer wieder mal einen Schritt zurückzutreten und sich zu fragen: „Bin ich, sind wir mit unseren Kindern, eigentlich noch auf dem richtigen Weg?“

In manchen Phasen läuft es auch z.B. in der Schule so schlecht, dass wir als Eltern notgedrungen über Veränderungen nachdenken, weil es so einfach nicht weitergehen kann. Und manchmal kommt einfach zum richtigen Zeitpunkt eine passende Anregung von außen, mit der man eingeschliffene Verhaltensweisen wieder in einem neuen Licht sehen kann.

Eine solche Anregung habe ich in Carol Dwecks Buch „Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt“ * gefunden. Weiterlesen

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Bei jedem Wetter draußen – 5 Spielideen für nasse Tage

Das Wetter lässt derzeit ja echt zu wünschen übrig. Regen, Schneematsch und Kälte – das fühlt sich eher nach November an als nach April.

Trotzdem sollen die Kinder auch bei diesem Wetter raus. Und das nicht nur wegen frischer Luft, Gesundheit, Vitamin D und so. Sondern vor allem wegen der elterlichen Nerven. Osterferien können nämlich ganz schön lang sein, wenn es keine Bewegung außerhalb des Hauses gibt… 😉

Schlimmer ist die Lage nur noch, wenn du (in der Hoffnung auf österlichen Sonnenschein) in diesen Tagen zu einem Kindergeburtstag eingeladen hast. Zum Glück gibt es genügend Spiele, die unbedingt Regen oder andere Niederschläge erfordern und die deshalb einen Kindergeburtstag auch bei diesem Wetter zu etwas Besonderem machen: Weiterlesen

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Frohe Weihnachten!

Was war das für ein Jahr!

Wir haben viel erreicht und viel erlebt. Unter anderem diesen Blog hier begonnen. Waren zum ersten Mal gemeinsam auf einer Mehrtageswanderung. Essen jetzt ganz anders als vorher. Und haben noch so viele andere Dinge erreicht und gemeinsam getan…

Euch allen möchte ich ganz herzlich für eure Unterstützung danken! Wir wünschen euch von Herzen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!!

Wir verabschieden uns jetzt erst einmal in die wohlverdiente Weihnachtspause und sammeln Kraft für all die Ideen, die wir jetzt schon für’s neue Jahr haben.

Wir sehen uns dann im Januar!


Foto: Joanna Kosinska – https://unsplash.com/@joannakosinska

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Krippenbau mit Opa

#Abenteurer ist stolzer Besitzer einer kleinen Krippenszene: Kind in der Krippe, Maria und Josef, ein kleines Kamel, und seit kurzem auch noch ein ganz niedlicher kleiner Hund.

(Hunde werden überhaupt an Weihnachten immer unterbewertet – ich bin mir sicher, dass damals in der Krippe auch ein streunender Hund dabei gewesen sein muss!)

Jedenfalls macht eine Krippenszene alleine, so ganz nackt und ohne Krippe, ja noch nicht viel her.

Deshalb hat Opa gemeinsam mit #Abenteurer eine Krippe gebaut. Als Basis dient eine hölzerne Obstkiste. Die Wände und das Dach sind mit alten Holzresten und Bambus abgedeckt, und das Dach zusätzlich mit Rinde und Moos verziert. Und natürlich gibt es, wie in jedem echten Stall, auch ein extra Stockwerk für Heu (den Heuboden, oder, wie man bei uns sagt, die Bühne). Das alles unter großzügiger Verwendung von Heißleim.

Und das Ergebnis kann sich doch wirklich sehen lassen:

Haben die beiden das nicht toll hinbekommen?

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Geschenkideen für Menschen mit Kindern

(Artikel zuletzt überarbeitet am 05.11.2018)

Auch wenn man das im Alltag manchmal gerne vergisst, sind Eltern doch auch erst mal nur Menschen. Ihre Interessen sind so verschieden wie die anderer Menschen auch. Trotzdem eint uns alle eine bestimmte Sache: Wir haben alle Kinder. Und Kinder zu haben, bestimmt manchmal den Alltag.

Deshalb habe ich hier ein paar Geschenkideen speziell für Eltern gesammelt, um dir Anregungen für Weihnachten, für Geburtstage, etc… zu geben. Denn ich vermute mal, dass es dir genauso geht wie mir: Wenn ich sowieso schon im Stress oder unter Zeitdruck bin, dann fällt mir oft erst recht kein passendes Geschenk ein.

Und da es recht viele Ideen geworden sind, kannst du mit diesen Links direkt in die entsprechenden Rubriken springen: 🙂 Weiterlesen

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Ernährungsumstellung bei Kindern – Tipps aus der Praxis

Du willst (oder musst) also die Ernährung deiner Kinder umstellen.

Vielleicht hat euer Arzt aus gesundheitlichen Gründen dringend dazu geraten hat. Oder du vermutest eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, weil dein Kind andauernd krank ist, Bauchschmerzen oder andere Probleme hat. Oder vielleicht ernährst du dich auch selbst Paleo/vegetarisch/vegan/…, es geht dir damit sehr gut, und du möchtest, dass deine Kinder sich ebenfalls gesünder ernähren.

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Bild: Brian Chan – https://unsplash.com/@tigerrulezzz

Leider, leider, bestehen die lieben Kleinen aber weiterhin auf ihren Spaghetti Bolognese und lehnen dein Gemüse, deine vegetarische Soße oder deine glutenfreien Nudeln ab. Strikt. Vehement. Und mit Nachdruck.

Was tun? Weiterlesen

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Schluchtensteig Tag 2

Hallo liebe Leser heute komt der Tag 2 heraus, also dieser Post.

Diesmal geht es von Lausheim/Blumegg bis nach Blumberg, das sind circa 11 km.

Es war steil, seitlich steil. So steil, dass es manchmal richtig gefährlich war. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht!

Bis zum nächsten Mal,
euer #Abenteurer.

 

 

Unterwegs auf dem Schluchtensteig: Wetter und Weg

schluchtensteig kinder

Der Schluchtensteig also… Schon lange hatten manche Familienmitglieder von diesem Fernwanderweg geträumt. Gleichzeitig waren wir uns aber nicht sicher, ob und wie das klappen wird: Wandern mit Kindern, mehrere Tage lang, und dabei alles Gepäck mit uns zu tragen, das war für uns einfach neu und erforderte deshalb im Vorfeld ein wenig mehr Nachdenken als ein „normaler“ Urlaub.

Besonders die Etappeneinteilung hat uns auch tatsächlich herausgefordert. Der Schluchtensteig zieht sich in manchen Etappen durch Schluchten (z.B. die Wutachschlucht), wo mal eben zwischendurch „Aussteigen“ einfach nicht möglich ist — außer man bemüht die Bergwacht, aber das war nicht wirklich unser Ziel… 😉

Die Etappen sollten also nicht zu lang sein (aber gleichzeitig auch nicht so kurz, dass es langweilig wird). Kurz: Wir wollten einen Familienurlaub, in dem alle ein bisschen über sich hinauswachsen können und trotzdem Spaß haben, und keinen Härtetest… Weiterlesen

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